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EU-Projekt zu besserer Futterverwertung und geringerem ökologischen Fußabdruck von Schweinen und Hühnern

Klimawandel und steigender Fleischkonsum werden für den Tierzuchtsektor, Entscheidungsträger und Wissenschaftler aus der Futtermittelbranche immer mehr zu triftigen Gründen, um nicht nur die ökonomische, sondern auch die ökologische Nachhaltigkeit in der Nutztierhaltung genauer unter die Lupe zu nehmen. Beim europäischen ECO-FCE-Projekt forscht Delacon gemeinsam mit 16 weiteren Partnern aus Forschung und Industrie daran, die Futterverwertung zu verbessern und den ökologischen Fußabdruck in der Schweine- und Geflügelfleischerzeugung zu verringern. Das Projekt startete im Februar 2013, dauert 48 Monate und wird von der Europäischen Kommission mit sechs Millionen Euro gefördert. Erste Ergebnisse wurden im Februar diskutiert.

Ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen tierischer Genetik und weiteren Faktoren, wie beispielsweise die Zusammensetzung der Futtermittel oder Verwendung von Futterzusatzstoffen, hilft Strategien zu entwickeln, mit denen die Futtereffizienz verbessert und der ökologische Fußabdruck verringert werden können. Hierauf basiert der ganzheitlich-systematische Ansatz des ECO-FCE-Projekts. Das Konsortium des multidisziplinären Projekts umfasst 17 Partner aus Industrie und Forschung mit Expertise in Ernährung, Genetik, Meta-Genomik und statistischer Modellierung, Produktqualität, Tierproduktion, Tiergesundheit und -wohlbefinden.


Delacon, der globale Pionier und Marktführer phytogener Futtermittelzusätze mit Sitz in Steyregg, Oberösterreich, ist einer der fünf Industriepartner. „Das ECO-FCE-Projekt verfolgt ähnliche Anliegen wie Delacon: bessere Futterverwertung und verbesserte Gesundheit der Tiere, mehr Wirtschaftlichkeit für Landwirte gepaart mit Lebensmittelsicherheit und Emissionsreduktion“, erklärt die Leiterin von Delacons Forschung & Entwicklung, Dr. Karola Wendler, und verdeutlicht: „Das ECO-FCE-Projekt ermöglicht uns, mit einem hochkarätigen, sehr engagierten Konsortium Zusammenhänge zwischen der genetischen Veranlagung der Tiere, Haltungssystemen sowie Futterzusammensetzung und Futterzusätzen zu erforschen. Im Rahmen des Projektes können wir wichtige Versuche realisieren und die Ergebnisse gemeinsam mit dem Konsortium diskutieren. Darin sehen wir große Chancen.“

 

Emissionsmessung auf High-Tech Niveau

Delacon untersucht im Rahmen des Projektes die Effizienz von pflanzlichen Futtermittelzusätzen, bei der Futtermittelverwertung und der Reduktion von schädlichen Emissionen wie Ammoniak. Dabei evaluiert Delacon in mehreren Versuchen mit Schweinen und Masthühnern pflanzliche Rohstoffe. Anschließend werden in weiteren Versuchen die besten Strategien, beispielsweise für Futterzusammensetzung und Futterzusatzstoffe, aus den Versuchen aller Konsortiumpartner kombiniert und Futtereffizienz sowie Emissionen erneut evaluiert. Die Versuche mit vielen Wiederholungen werden durch die Abteilungen zur Emissionsmessung von Delacons Forschungsfarm in Tschechien (Performing Nature Research Center) ermöglicht, welche in dieser Hinsicht einzigartig in Europa ist.


Potenziale für effizientere und umweltfreundlichere Schweine- und Geflügelproduktion

Vielversprechende erste Ergebnisse diskutierten die Projektpartner im Februar an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, welche der österreichische Forschungspartner des ECO-FCE-Projekts ist. Die Ergebnisse des Projekts sollen vor allem auch der Schweine- und Geflügelindustrie zugutekommen. Dafür werden ein sogenannter 'Hub' mit spezifischen, für die Industrie aufbereiteten Informationen sowie ein 'ökologischer Fußabdruckrechner' und Genomikmodelle entwickelt.


Delacon erhofft sich aus dem ECO-FCE-Projekt neue Erkenntnisse über pflanzliche Einzelsubstanzen, die dann in neuen Produkten umgesetzt werden. Außerdem wird das Wissen und Know-How aus diesem Projekt in Delacons künftige technischen Service für Kunden einfließen.

 
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