Transversal

Emissionsminderung

Wussten Sie, dass 64 % der weltweiten Ammoniakemissionen durch die Tierproduktion entstehen und dies wesentlich zur Eutrophierung der Ökosysteme beiträgt? Die Ammoniakemission ist dabei eine der größten Herausforderungen in der Tierproduktion, da Ammoniak (NH3) sich negativ auf die Umwelt sowie die Gesundheit von Mensch und Tier auswirkt.  

Schon gewusst?

Ammoniak 

... führt zu Reizungen der Schleimhäute von Augen und Atemwegen.  
... beeinflusst die Rentabilität des Betriebes negativ, da es die Tierleistung beeinträchtigt
... verursacht Versauerung und Eutrophierung von Wäldern und Seen 

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Eutrophe Seen, saure Böden

Ammoniak zerstört Flüsse und Seen. Es säuert den Boden und schädigt die Vegetation. Und als Feinstaub beeinträchtigt es die Atemwege. Ammoniak riecht nicht nur, es stinkt und sticht in der Nase. Wahrscheinlich kennt jeder, der in einem Hühnerstall, Milchvieh- oder Schweinestall gearbeitet hat, den atemraubenden Gestank von Ammoniak.  

Die industrielle Tierhaltung produziert besonders hohe Mengen an Ammoniak. Das reizende Gas entsteht durch den bakteriellen Abbau von unverdauten Eiweißbestandteilen im Darm, sowie von Proteinen und Harnstoff in den Exkrementen. Etwa 50 % der weltweiten Ammoniakemissionen entstehen durch die Rinderhaltung, gefolgt von der Schweine- und Geflügelproduktion. Während der Großteil der Ammoniakemissionen in der Schweinehaltung direkt im Stall anfällt, wird Ammoniak in der Rinderhaltung hauptsächlich bei der Lagerung und Ausbringung von Gülle produziert. Das aus der stickstoffhaltigen Gülle freigesetzte Ammoniak, und die in der Luft gebildeten Ammoniumsalze, können durch Wind und Wasser über weite Strecken transportiert werden. Sie wirken säuernd auf den Boden und beeinträchtigen Waldökosysteme, Böden und Seen mit zu viel Stickstoff - die Folge ist eine Überdüngung der Umwelt und ein Absterben der Vegetation.  

Schon gewusst?

Ammoniak hat einen indirekten Einfluss auf den Treibhauseffekt, da etwa zwei Prozent der entstehenden Ammoniakemissionen in Lachgas (N2O) umgewandelt werden - ein Treibhausgas mit Auswirkungen auf den Klimawandel. 

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Ammoniak - der Leistungskiller

Betritt man einen Mastbetrieb, welcher nur ungenügende Maßnahmen zur Minderung der Ammoniakemissionen aufweist, kommt es häufig zu Hustenreiz, tränenden Augen und kratzender Kehle. Der Grund dafür ist die reizende Wirkung des Ammoniaks, welches ohne ausreichende Minderungsmaßnahmen häufig in hoher Konzentration vorliegt. Ammoniak befällt die Atemwege, die Augen und die Schleimhäute - das Gas gilt in der Tierhaltung als Stressor. 

Darüber hinaus erfordern hohe Geruchsemissionen teure Investitionen zur Reduzierung der Ammoniakkonzentration in der Abluft. Die Verringerung der Umweltverschmutzung und der Schutz der Gesundheit von Menschen und Tier - bei gleichzeitiger Emissionsminderung durch ein umfassendes und nachhaltiges Ammoniakmanagement - ist das globale Ziel für eine nachhaltige Tierproduktion und eine sichere Umwelt.

Die natürliche Lösung für weniger Emissionen

Enviro® QS - für eine umweltfreundliche Tierhaltung

  • Enthält Quillaja, ein triterpenoidales (nicht-steroidales) Saponin und Polyphenol-Antioxidantien 
  • Trägt zur Reduzierung der Ammoniakemissionen bei und verbessert die Luftqualität 
  • Unterstützt die Aufrechterhaltung eines normalen stabilen Gesundheitszustandes 

Hohe Ammoniakemissionen in der Tierproduktion gefährden die Umwelt und die Tierleistung. Daher müssen Ammoniakemissionen dort reduziert werden, wo sie entstehen. 

Enviro® QS ist ein 100 % natürliches Produkt aus dem Quillaja Saponaria-Baum, welches dazu entwickelt wurde, die Ammoniakemissionen in der Intensivtierhaltung zu reduzieren.  

Natur, die wirkt - wissenschaftlich belegt

Wissenschaftliche Studien, welche mit Enviro® QS in Masthähnchen durchgeführt wurden, haben gezeigt, dass die durchschnittlichen Ammoniakemissionen pro Tag um 36 % reduziert werden konnte. 

In Mastschweinen haben wissenschaftliche Versuche mit Enviro® QS gezeigt, dass es die Ammoniakemissionen um 14 %** reduziert werden konnte, was zu einer Verbesserung der Luftqualität in Schweineställen beiträgt. 

 *Versuch mit Enviro® QS zur Ammoniakreduktion in Masthähnchen, P044
**Versuch mit Enviro®QS zur Ammoniakreduktion bei Mastschweinen, S086

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Kevin Adams
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